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Mehr Wagen, um Erhörten druck zu bewältigen

Mit Platz für mehr als dreißig Aufträge in jedem Kommissionierwagen optimiert die Online-Abteilung von Stadium ihre Logistik, um eine möglichst effiziente E-Commerce-Lösung zu schaffen. Der Druck in der Online-Abteilung, Stadiums größtem Vertriebskanal ist hoch.

Kommissionierung und Sortierung direkt in das Fach der entsprechenden Bestellung
«Unsere gesamte Online-Abteilung wächst, dass es nur so kracht. Das Online-Lager ist Stadiums größter Laden. Die Zusammenarbeit mit Helge Nyberg AB hat enorm gut funktioniert. Die Ergobjörn-Wagen sind ergonomisch und mit Griffen an verschiedenen Stellen versehen. Obwohl sie groß sind und Platz bieten für viele Bestellungen, sind sie wendig. Früher kommissionierten wir sehr viel manueller», sagt Kristian Jönsson.
Bei Stadium Online in Norrköping/Schweden sind Wagen für die Batch-Kommissionierung von 8, 16, 24 oder 32 Aufträgen im Einsatz. Hier befinden sich bis zu 10'000 Artikel im Sortiment, verteilt auf insgesamt 26'000 Kommissionierplätze. Die Online-Abteilung wächst und wird immer wichtiger für die Entwicklung des Unternehmens.

In der Online-Abteilung, mit einer Fläche von 6000 Quadratmetern, arbeiten je nach Tagesbedarf bis zu 45 Personen. Die meiste Zeit sind zwischen 10 und 25 Angestellte im Einsatz. Die Abteilung befindet sich im riesigen Zentrallager in Norrköping/Schweden, wo die Waren mithilfe eines beeindruckenden Logistiksystems verarbeitet werden. Hier gehen die Waren ein, werden neu verpackt und danach in die Läden verteilt. Die Online-Abteilung ist für die Webkunden sämtlicher Märkte von Stadium verantwortlich. 

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" – Die Zusammenarbeit mit Helge Nyberg AB hat enorm gut funktioniert. Obwohl die Ergobjörn-Wagen groß sind und Platz bieten für viele Bestellungen, sind sie wendig. 
Kristian Jönsson, Stadium

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  Die Online-Abteilung betreut zudem ein eigenes Sortiment mit einzigartigen Produkten. Hier gibt es Artikel, die sich auf verschiedene Weise hervorheben, sei dies durch eine spezielle Farbe, eine begrenzte Produktion oder als Exklusivware. Derzeit beschäftigen sich drei Einkäufer mit der Auswahl und dem Einkauf dieser ausschließlich online erhältlichen Produkte, welche ca. 25 Prozent des gesamten Online-Vertriebs ausmachen. 
- Manchmal ergänzen wir nur eine Farbe oder ein Modell. Wir können über den Preis oder die Exklusivität einen Anreiz schaffen. Doch die Waren sollen trotzdem der Vision von Stadium entsprechen – nämlich die Welt zu bewegen, sagt Kristian Jönsson, seit der Gründung der Online-Abteilung vor acht Jahren bis Ende März ihr Leiter. 
  Die logistische Lösung für den E-Commerce dirigiert und meistert einen Warenfluss aus unterschiedlichen Richtungen. Das Standardsortiment kommt aus dem großen System des Zentrallagers und das webspezifische Sortiment aus der Kommissionierung des Regallagers der Online-Abteilung. Diese Waren müssen zusammengeführt und verpackt werden, um danach an die Kunden ausgeliefert zu werden.
In einem anderen Bereich der Online-Abteilung werden Rücksendungen, besonders umsatzstarke Waren und Kampagnen kommissioniert.
  Die einfachsten Aufträge sind diejenigen, die nur eine Warengruppe betreffen. Bestellungen von Artikeln aus verschiedenen Sortimentsgruppen stellen höhere Anforderungen an die Verarbeitung, da verschiedene Arbeitsabläufe aufeinandertreffen.
  Mit den Wagen von Helge Nyberg werden diese Anforderungen erfüllt. Stadium verwendet vier verschiedene Wagentypen: Kommissionierwagen, Entpackungswagen, Retourenwagen und Wagen für große Artikel sogenannte „big items trolley“. 
  Die Kommissionierwagen sind mit bis zu 30 verschiedenen Fächern ausgestattet, die verstellbar sind und  so optimale Platzverhältnisse für Waren von unterschiedlicher Größe schaffen. Diese Flexibilität ist ein  wichtiger Faktor. Mit kleineren wendigen Wagen, auf denen die Ware aus dem Standardangebot in die Online-Abteilung transportiert werden, fand sich zudem eine smarte, abteilungsübergreifende Lösung.
  Die Entpackungswagen, die hier im Einsatz stehen, sind für drei Schachteln eingerichtet, in denen die Ware liegt und die zugleich auf der richtigen Höhe liegen, damit sie ergonomisch auf die Wagen hoch- und wieder heruntergezogen werden können. So lässt es sich leicht arbeiten, erklärt Kristian Jönsson.
Beim größeren Kommissionierwagen wurde aus ergonomischen Gründen das unterste Fach ein Stück weit über dem Boden platziert, damit sich der Kommissionierer nicht bücken muss.